München

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Naturfototage Glanzlichter in Fürstenfeldbruck
Greenpeace informiert über Mikroplastik in Kosmetika
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Fürstenfeldbruck, 07. und 08. Mai 2016 - Auf den Internationalen Fürstenfeldern Naturfototagen informierte Greenpeace München dieses Jahr über Mikroplastik in Kosmetika.

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. Mai 2016 um 21:58 Uhr
 
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OMV: RAUS AUS DER ARKTIS!
DIE ARKTIS IST ZU KOSTBAR, UM DEN KLIMAWANDEL WEITER ANZUHEIZEN!
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München, 05.05.2016. Greenpeace-Aktivisten aus München protestieren heute vor der OMV-Tankstelle in der Ungerer Str. gegen OMVs Ölbohrungen in der Arktis und für den raschen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Autofahrer und Passanten werden von den Aktivisten über die Bedrohung der Arktis informiert. 

Der österreichische Mineralölkonzern ist mit dem Tochterunternehmen OMV Norge AS  Hauptbetreiber von insgesamt zwei Lizenzgebieten in der Arktis. In einem dieser
Gebiete – dem sogenannten Wisting-Gebiet – hat die OMV am 21. Januar 2016 mit Probebohrungen begonnen. Am 6. April gab die OMV einen Ölfund in dem Wisting-Gebiet bekannt. Bei den Probebohrungen wurden zwischen 200 und 500 Millionen Barrel Öl entdeckt.

Die Ölbohrungen in einer ökologisch so fragilen Region sind höchst riskant, die Gefahr von Unfällen ist aufgrund der extremen Wetterbedingungen jederzeit gegeben. Durch die Bohrungen ignoriert die OMV auch die Ergebnisse der Klimkonferenz von Paris Ende vergangenen Jahres. Sie zeigt deutlich, dass sie das dort ausgegebene Signal zum Ende des Zeitalters fossiler Energien nicht verstanden hat. In Paris hatte die internationale Staatengemeinschaft den Ausstieg aus fossilen Energieträgern bis 2050 beschlossen.

Deshalb fordern wir
• keine Ölbohrungen im Arktischen Ozean! OMV raus aus der Arktis!
• Echter Klimaschutz durch einen Ausstieg aus Öl, Kohle und Erdgas und einen Umstieg auf 100% Erneuerbare Energien bis 2050

Mehr zum Thema:

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 05. Mai 2016 um 19:40 Uhr
 
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Allianz, keine Staudämme im Amazonas!
NGOs warnen vor einer Beteiligung am Bau des geplanten Tapajós-Staudammes in Brasilien
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München, 04.05.2016. Auf der Hauptversammlung der Allianz-Versicherung in München haben Aktivist/inn/en von Greenpeace und anderen NGOs die Aktionäre über den Bau des São-Luiz-do-Tapajós-Staudamm im Herzen des Amazonas-Regenwaldes informiert. Der Staudamm würde den Lebensraum von indigenen Völkern und Hunderten von Tierarten zerstören.
Wir fordern von den möglichen Beteiligten Siemens, Allianz & Co.: "Keine Staudämme im Amazonas": http://fal.cn/2dR0

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 05. Mai 2016 um 17:36 Uhr
 
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10 Milliarden - Wie werden wir alle satt?
Greenpeace veranstaltet Filmvorführung und Podiumsdiskussion im Eine-Welt-Haus
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München, 22.4.2016. Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen? Diesem Thema widmet sich der Film "10 Milliarden" von Valentin Thurn. Greenpeace München zeigte diesen Film im Eine-Welt-Haus.

Regisseur, Bestseller-Autor und Food-Fighter Valentin Thurn sucht im Film weltweit nach Lösungen. Auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, wie wir verhindern können, dass die Menschheit durch die hemmungslose Ausbeutung knapper Ressourcen die Grundlage für ihre Ernährung zerstört, erkundet er die wichtigsten Grundlagen der Lebensmittelproduktion. Er spricht mit Machern aus den gegnerischen Lagern der industriellen und der bäuerlichen Landwirtschaft, trifft Biobauern und Nahrungsmittelspekulanten, besucht Laborgärten und Fleischfabriken.

Anschließend diskutierten auf dem Podium

  • Pfarrer Sauer, Beauftragter für Brot für die Welt im Dekanat München
  • Peter Stinshoff, Gärtnerei Obergrashof
  • Daniel Überall, Taste of Heimat, Kartoffelkombinat
  • Johann Zacherl, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 25. April 2016 um 19:55 Uhr
 
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Siemens: Keine Beteiligung an Staudammprojekt im Amazonas
Staudämme, gebaut mit deutscher Technologie, vernichten die Urwälder im Amazonas
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München, 13.04.2016 - Ein neuer Greenpeace-Bericht zeigt die Verstrickung internationaler Konzerne wie Siemens in umweltzerstörerische Staudammprojekte im Amazonas-Regenwald. Greenpeace-Aktivisten protestierten deshalb vor der Firmenzentrale in München. Sie stellten Lebensgroße Fotos von Mitgliedern des indigenen Munduruku-Volks auf, dessen Lebensraum am Amazonas durch die Bauvorhaben gefährdet ist. Deren Botschaft: „Siemens, zerstöre meine Heimat nicht“, So forderten die Aktivisten das Unternehmen auf, sich nicht am nächsten Großprojekt der brasilianischen Regierung zu beteiligen.

Am Tapajós-Fluss und an seinen Seitenarmen plant Brasilien den Bau von 40 neuen Staudämmen. Die bis zu 7,6 Kilometer langen Staudämme würden den letzten noch frei fließenden Strom südlich des Amazonas, zerschneiden. Durch den ersten geplanten Damm entstünde ein Staubecken mit einer Fläche mehr als doppelt so groß wie München. Das Tapajós-Tal, eine der artenreichsten Regionen im Amazonas-Regenwald, würde überschwemmt - mit dramatischen Folgen. Das hier lebende indigene Volk der Munduruku müsste seine Heimat verlassen. Riesige Urwaldflächen sowie zahlreichen Seen und Inseln würden zerstört werden. Der Lebensraum von Jaguar, Flussdelfin und Seekuh sowie hunderten Fisch- und Vogelarten wäre bedroht. Greenpeace unterstützt daher die Munduruku im Kampf für ihre Landrechte.

Mehr zum Protest gegen das Staudammprojekt in Brasilien

Siemens: Keine Beteiligung an Staudammprojekt im Amazonas

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 19. April 2016 um 20:46 Uhr
 
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Kleidertauschparty unserer Jugendgruppe

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14 Uhr am Sonntag den 28. Februar 2016. Draußen warten schon die ersten Leute mit großen Tüten, die, als wir, die JAG München, die Tür öffnen, auch schon ihre mitgebrachten Kleider auf den Tischen im Jugendinformationszentrum verteilen. Hosen, Kleider, T-Shirts… von allem etwas und dann heißt es los tauschen. Jeder kann sich so viele Kleider mitnehmen, wie er möchte. Hauptsache sie sind ertauscht und nicht gekauft, lautet das Motto. Denn mit unserer Kleidertauschparty wollen wir vor allem ein Zeichen gegen den Massenkonsum setzen. Bedingt durch unser Konsumverhalten, dass wir immer mehr, immer billigere Kleidung kaufen, werden jährlich etwa 80 Milliarden Kleidungsstücke produziert. Dies passiert zu großem Teil unter Einsatz von menschen- und umweltschädlichen Chemikalien. Um dies den Leuten auch zu vermitteln, informierten wir sie zusätzlich mit Plakaten und Prospekten über das Thema.

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 02. März 2016 um 21:55 Uhr
 
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Wir haben nur eine Erde!
Greenpeace fordert weltweit 100% Erneuerbare Energien bis 2050

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Mit dem Lied "Do it now" wünschte sich Greenpeace München am 5.12.2015 am Max-Joseph-Platz mehr Tatkraft zur Rettung unseres Planeten.

Bei der Klimakonferenz in Paris haben sich die Länder auf die Begrenzung der Erderwärmung auf 2 Grad Celsius und nach Möglichkeit auf 1,5 Grad Celsius verpflichtet. Das gibt Hoffnung. Jetzt kommt es darauf an, dass diese Ziele auch in Taten umgesetzt werden.

Deutschland gilt weltweit als Vorreiter im Klimaschutz.

Dazu passt jedoch nicht, dass durch das "Erneuerbare Energien Gesetz" vom 1.8.2014 die vorher gut laufende Energiewende im Stromsektor abgebremst wurde. Einfache und verständliche Einspeisevergütungen werden durch Marktprämien und hochkomplizierte Ausschreibungsverfahren ersetzt. Dies ist Lobby-Politik zu Gunsten der großen Energieversorger mit ihren Kohlekraftwerken und gegen Bürger und Kommunen, die maßgeblich die Energiewende vorangetrieben haben.

Die Maßnahmen gegen die Erneuerbaren Energien müssen zurück genommen werden. Stattdessen braucht der Klimaschutz neuen Anschub durch dazu passende Gesetze und Verordnungen.

Ebenso muss in Bayern die verschärfte Abstandsregel für Windenergieanlagen auf das frühere vernünftige Maß reduziert werden.

Witrschaftsinteressen müssen der Rettung unseres Planeten endlich untergeordnet werden. Vor allem die Kohlelobby muss sich damit abfinden, dass ein Ausstieg aus der Kohle unvermeidlich ist.

Wir wollen jetzt Taten sehen!

 

Foto: Fuchs/ Greenpeace

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 08. Februar 2016 um 18:11 Uhr
 
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Aktion in München für giftfreie Outdoor-Ausrüstung
Greenpeace-Aktivisten gestalten Mammut-Geschäft um
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München, 30.1.2016 – Greenpeace Aktivisten agierten heute in München für giftfreie Outdoor-Produkte der Marke Mammut. Sie haben dem Mammut-Geschäft in der Frauenstraße eine Korrektur des Markenlogos verpasst: An die Schaufenster klebten sie Folien eines skelettierten Mammuts. Es trägt die Banderole „mit gefährlicher Chemie“ oder mit dem geänderten Werbespruch der Marke: „Absolute alpine. Absolute polluter!“. Greenpeace hatte am Montag einen neuen Test zu per-und polyfluorierten Chemikalien (PFC) in Outdoor-Produkten veröffentlicht. Darin schnitten Artikel des Schweizer Konzerns sehr schlecht ab. Zwischen Mammut und der Natur stimmt die Chemie nicht. Auch das Sportmoden-Mammut wird aussterben, wenn es nicht entgiftet, so Ralf Comes, Sprecher von Greenpeace München.

Greenpeace hat 40 Outdoor-Artikel in unabhängigen Laboren auf PFC prüfen lassen, davon sechs Produkte von Mammut. In allen wurden PFC festgestellt, darunter Perfluoroktansäure (PFOA) in Mammut-Schuhen mit Gore-Tex (12,73 Mikrogramm pro Quadratmeter) und einem Mammut-Rucksack (4,24 µg/m²). PFOA ist im Tierversuch krebserregend. Die gemessenen Konzentrationen lagen um ein Vielfaches über dem schon in Norwegen geltenden Grenzwert von einem Mikrogramm pro Quadratmeter (1,0 µg/m²). In einer ersten Stellungnahme behauptete eine Mammut-Sprecherin am Montag, dass alle Produkte regelmäßig auf PFC geprüft würden: „Alle Produkte liegen innerhalb aller weltweit gültigen gesetzlichen Grenzwerte.“ Auf seiner Website schreibt das Unternehmen: Für uns als Schweizer Alpinfirma ist eine intakte Umwelt und Berglandschaft (…) von großer Bedeutung. Mammut lebt von und für die Natur.

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Entgiften ist (k)eine Mammut-Aufgabe

Die Liebe zur Natur endet bei Outdoor-Marken wie Mammut, wenn es um den Einsatz von Chemikalien geht, sagt Comes. Es werden hochgerüstete Textilien angeboten, die ein Taucher, Feuerwehrmann oder Astronaut benötigt, aber kein normaler Wanderer. Entgiften ist keine Mammut-Aufgabe. Mit der Kampagne Detox fordert die Umweltschutzorganisation Textilhersteller auf Risiko-Chemikalien wie PFC durch umweltfreundliche Alternativen zu ersetzen. Die Outdoor-Marke Paramo hat diese Woche ein Detox-Abkommen veröffentlicht, das den Verzicht von PFC und anderen gefährlichen Chemikalien vorsieht. Der Hersteller hat sich damit 34 Marken angeschlossen, die bereits mit Greenpeace die Modebranche entgiften.

Outdoor-Marken setzen PFC bei der Herstellung wasserdichter Membrane sowie wasser- und schmutzabweisender Beschichtungen ein. Fluorverbindungen können in der Umwelt kaum abgebaut werden und gelangen über Nahrung, Luft und Trinkwasser in den menschlichen Organismus. Bereits im Herbst 2015 wies Greenpeace in einer Untersuchung von Schnee- und Wasserproben die globale Verbreitung von PFC nach.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 30. Januar 2016 um 14:27 Uhr
 
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Augen auf bei Palmöl und Papier

Palmöl in Alltagsprodukten und Nutzung von Recyclingpapier

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München, 21.10.2015 – Greenpeace München informiert Passanten am Marienplatz über die Verwendung von Palmöl in Alltagsprodukten und fordert zur Nutzung von Recyclingpapier auf.

Weltweit fällt jeder fünfte Baum nur für Papier. Der stetig steigende Papierhunger ist verantwortlich für die Vernichtung der nordischen Urwälder und die Umwandlung von Wäldern in Baumplantagen. Jährlich werden ca. 16,1 Mio ha Urwald zerstört.

Greenpeace fordert daher die Nutzung von Recyclingpapier im Alltag und im Büro, denn es ist wesentlich umweltverträglicher als Frischfaserpapier (Mehr Infos zu Papier)

Auch der konventionelle Anbau von Palmölplantagen trägt zur weitläufigen Vernichtung der Urwälder bei. Palmöl stammt oft aus Raubbau in Indonesien bzw. verdrängt dort die letzten Regenwälder.

Greenpeace empfiehlt deshalb die Verwendung von Bio-Produkten und fordert die Regenwald-Abholzung für Palmölplantagen umgehend zu beenden (Mehr Infos zu Palmöl)

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 20. Dezember 2015 um 15:24 Uhr
 
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Greenpeace-Aktivisten in München protestieren an Shell-Tankstellen gegen Ölbohrungen in der Arktis

Umweltschützer fordern globale Energiewende hin zu 100 Prozent Erneuerbare

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München, 26. 9. 2015 – Greenpeace-Aktivisten aus München protestieren heute an der Shell-Tankstelle in der Schleißheimer Str. gegen Ölbohrungen in der Arktis und für den raschen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Die Aktion ist Teil eines deutschlandweiten Aktionstages, an dem in über 40 Städten Aktivisten Zapfsäulen und Werbetafeln mit Protest-Labeln bekleben und Kunden vor Ort über Shells Pläne in der Arktis aufklären. Mit Aufklebern wie „Die Arktis ist zu kostbar, um den Klimawandel weiter anzuheizen!“ kontern die Aktivisten den aktuellen Werbeslogan des Unternehmens, das Leben sei zu kurz, um Benzinpreise zu vergleichen.

Stattdessen fordern die Umweltschützer einen rascheren weltweiten Ausbau der Erneuerbaren Energien. Anfang der Woche hatte Greenpeace eine Studie vorgelegt (Link: http://bit.ly/1YsHXRg), nach der die Welt ihren Energiebedarf ab 2050 vollständig mit Erneuerbaren Energien decken kann. Die dazu nötigen Investitionen würden mehr als kompensiert durch eingesparte Brennstoffkosten. Zudem würden bis 2030 weltweit 20 Millionen neue Arbeitsplätze entstehen.

 

Ölbohrungen in der Arktis bergen unkalkulierbares Risiko

 

Shells Ölbohrungen in der Arktis bergen zudem ein unkalkulierbares ökologisches Risiko. Die US-Regierung schätzt die Wahrscheinlichkeit für mindestens einen größeren Ölunfall auf 75 Prozent, wenn Shell vor der Küste Alaskas Öl findet und diese Quelle innerhalb der kommenden Jahrzehnte ausschöpft. (Link: http://1.usa.gov/1FgAjPM) Ein solcher aber hätte in der sensiblen Region, in der ausgelaufenes Öl kaum geborgen werden kann und sich extrem langsam abbauen würde, katastrophale Umweltfolgen. Greenpeace kämpft seit Jahren dafür, dass Ölbohrungen in arktischen Gewässern verboten werden.

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 26. September 2015 um 17:51 Uhr
 
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Greenpeace München protestiert an Shell-Tankstellen
Aktivisten wollen Arktis vor Ölbohrungen des Konzerns schützen
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München, 20.06. 2015 – 20 Jahre nach Brent Spar gleichen sich die Bilder. Damals wie heute protestiert Greenpeace München vor Shell Tankstellen. Heute vor genau 20 Jahren gab Shell seine Pläne auf die Ölplattform Brent Spar in der Nordsee zu versenken. Vorausgegangen waren dem Ganzen, über Monate verteilt, dutzende Aktionen. Auch heute protestiert Greenpeace wieder gegen Shells Pläne - diesmal gegen Shells Vorhaben in der Arktis nach Öl zu bohren.

Vor mehreren Shell-Tankstellen in München stehen Greenpeace-Aktivisten mit Handbannern für den Schutz der Arktis. Der Grund für die Aktion: Nachdem US-Präsident Obama Shell die Ölsuche in der Arktis genehmigt hat, sendet der Ölkonzern jetzt seine Flotte von Bohrschiffen und -plattformen Richtung Alaska. Am Montag ist im Hafen von Seattle Shells Bohrinsel „Polar Pioneer“ mit Kurs nach Alaska aufgebrochen. „Die Erderwärmung lässt dort das ewige Eis schmelzen und anstatt zu bewahren, was noch bleibt, nutzen Ölkonzerne die Gelegenheit, um weitere Teile unserer Erde auszubeuten“, so Greenpeace zur Aktion.

Wir fordern Shell eindringlich auf, die Bohrpläne in der Arktis sofort zu stoppen. Das Leben in der Arktis ist zu kostbar, um dort einen Ölunfall zu riskieren! Unterstützen Sie diese Forderung und schreiben Sie eine Protestmail an Dr. Peter Blauwhoff, den Chef von Shell in Deutschland.

 

 

Zur vollständige Presseerklärung:

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 20. Juni 2015 um 20:08 Uhr
 
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Tausch dich aus
Kleidertausch im Bügerhaus Glockenbach
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München, 13.6.2015. Unter dem Motto "Tausch dich aus" konnten am Samstag deutschlandweit in 40 Städten Kleider getauscht werden. In München konnten Interessierte im Bürgerhaus Glockenbach gut erhaltene Kleider abgeben, und Hosen, Tops oder T-Shirts wieder mitnehmen.

Durch Aktionen wie Kleidertausch, Repair-Cafes oder Upcycling von Textilien kann die Menge an Textilien, die produziert werden, verkleinert werden. Denn die Textilindustrie führt durch menschenunwürdige Arbeitsbedingungen und Unmengen von Giftstoffen in der Produktion trotz einiger Zusagen und Vereinbarungen immer noch zu einem ethischen und ökologischen Desaster in den Herstellerländern. Doch Menschen und Umwelt zu entlasten ist auch deshalb so schwierig, weil eine völlig überdrehte Modeindustrie immer größere Mengen in immer kürzerer Zeit und immer billiger auf den Markt wirft. Animiert von niedrigen Preisen kaufen Millionen Konsumenten in den Industriestaaten ungebremst weiter neue Kleidung. Ein Party-Top wird im Schnitt 1,7 mal angezogen, bevor es aussortiert wird und im Müll oder einer dubiosen Recycling-Box landet. "Wir haben genug", so Kirsten Bodde von Greenpeace, "genau genommen haben wir zu viel. Es ist höchste Zeit sich zu befreien. Um unser selbst willen, aber auch um unserer Erde willen, die wir mit unserem ungebremsten Konsum zerstören."

Mehr Infos unter https://www.greenpeace.de/konsumbotschaft

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 19. Juni 2015 um 22:25 Uhr
 
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Wir wollen eine Klimakanzlerin, keine Kohlekanzlerin
Greenpeace protestiert in 61 Städten

Kohlekanzelerin

 Unter dem oben stehenden Motto haben wir am 30.5.2015 in München Unterschriften auf einem Plakat gesammelt und mit folgendem Brief an das Bundeskanzleramt geschickt:

"Seien Sie Klimakanzlerin, NICHT Kohlekanzlerin!

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

in Ihrem Amt als Umweltministerin haben Sie das Stromeinspeisegesetz auf den Weg gebracht, als Bundeskanzlerin haben Sie den Atomausstieg eingeleitet.

Durch das Erneuerbare Energien Gesetz vom 1.8.2014 ist allerdings unter Ihrer Führung der Übergang auf Erneuerbare Energien zugunsten der Kohleenergie unverantwortlich abgebremst worden.

Wir hofften, dass Sie in Zukunft wieder den Titel "Klimakanzlerin" tragen können. Anbei erhalten Sie eine Liste, in der sich Menschen eingetragen haben, die sich eine "Klimakanzlerin" wünschen, die Schluss mit der klimaschädlichen Braunkohleverstromung macht.

 

Mit freundlichen Grüßen

Greenpeace München"

Zusammen mit Aktivisten in 60 anderen Städten hoffen wir, dass die politische Führung an ihre Verantwortung erinnert wird.

 

Foto: Fuchs/ Greenpeace

  

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 15. Juni 2015 um 18:28 Uhr
 
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Besser weniger
Greenpeace informiert auf dem Streetlife-Festival über ökologische und nachhaltige Kleidung
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München, 17.5.2015 - Immer mehr, immer schneller, immer billiger. Eine völlig überdrehte Modeindustrie wirft immer größere Mengen in immer kürzerer Zeit und immer billiger auf den Markt. Dabei führen nach wie vor menschenunwürdige Arbeitbedingungen und Unmengen von Giftstoffen in der Produktion (trotz einiger Zusagen und Vereinbarungen) immer noch zu einem ethischen und ökologischen Desaster in den Herstellerländern. Animiert von niedrigen Preisen kaufen Millionen Konsumenten in den Industriestaaten ungebremst weiter neue Kleidung. Ein Party-Top wird im Schnitt 1,7 mal angezogen, bevor es aussortiert wird und im Müll oder einer dubiosen Recycling-Box landet.

Wir haben genug, so Kirsten Brodde von Greenpeace, genau genommen haben wir zu viel. Es ist höchste Zeit sich zu befreien. Um unser selbst willen, aber auch um unserer Erde willen, die wir mit unserem ungebremsten Konsum zerstören.

Mitten im Überfluss erkennen das offenbar immer mehr Menschen und wollen durch Second-Hand, Kleidertausch, Flohmärkte usw. gegensteuern. Deswegen hat Greenpeace-München letztes Wochenende am Street-Life Festival über ökologische und nachhaltige Alternativen für Mode in München informiert. Es ging um Öko-Modeläden, Second-Hand, Kleidertausch und Upcycling.

Hier finden Sie Informationen zu Gütesiegeln auf Ökokleidung und alternative Bezugsquellen für Ökokleidung in München.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 24. Mai 2015 um 10:08 Uhr
 
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Greenpeace-Aktivisten plakatieren McDonald‘s-Filiale in München mit Hähnchen-Stinkefinger
Neue Umfrage: Verbraucher gegen Gentechnik und Antibiotika
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München, 28.3.2015 – Aus Protest gegen Billigfleisch bei McDonald‘s kennzeichnen heute Greenpeace-Aktivisten in München die Fenster der Filiale in der Hohenzollernstraße152 mit Plakaten. Auf diesen ist eine Hühnerkralle in Form eines Stinkefingers zu sehen sowie die Forderungen: „Stoppt genmanipuliertes Futter!“ und „Stoppt Massentierhaltung!“ Eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag von Greenpeace zeigt, dass Verbraucher kein billiges, mit Gentechnik und Antibiotika produziertes Hähnchenfleisch wollen. „McDonald‘s ignoriert die Wünsche der Verbraucher“, sagt Ralf Comes von Greenpeace München. „Der Konzern muss erkennen, dass er nur verlieren kann, wenn er sich nicht ändert.“

Forsa befragte vom 20. bis 24. März bundesweit 1002 Personen. Auf die Frage: „Wie wichtig ist es Ihnen, dass Fast-Food-Restaurants wie McDonald‘s auf der Verpackung kennzeichnen, wenn Gen-Futter und Antibiotika eingesetzt werden?“ antwortete eine Mehrheit von 88 Prozent „wichtig“ oder „sehr wichtig“. 86 Prozent ist es darüber hinaus sehr wichtig oder wichtig, dass gar keine Gentechnik in der Geflügelmast zum Einsatz kommt. Eine starke Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes fordern 90 Prozent der Befragten (Umfrage unter http://gpurl.de/kgX1T).

Billige Produktion für McDonald‘s – Umweltschäden für alle

In Deutschland beliefert der zweitgrößte Geflügelproduzent Rothkötter McDonald‘s mit Hähnchenfleisch. Aktuelles Fotomaterial aus den Ställen belegt die miserable Haltung der Tiere. Greenpeace konnte außerdem in fünf Proben des Hähnchenfutters bis zu 100 Prozent Gentechnik nachweisen. McDonald‘s behauptet, Gentechnik in der Produktion sei „gängige Praxis am Markt“. Dabei haben Rewe, Edeka, Aldi und Lidl Gen-Soja in der Hähnchenmast aufgegeben. Der größte Geflügelproduzent Wiesenhof hat ebenfalls die Gentechnik aus dem Futtertrog verbannt.

Die Produktion von Billigfleisch wirft nicht nur ethische Fragen nach dem richtigen Umgang mit Tieren auf, sondern hat auch gefährliche Folgen für Mensch und Umwelt. Dazu gehört die Zunahme multiresistenter Keime auf Hähnchenfleisch durch den hohen Einsatz von Antibiotika in den Ställen. Böden und Wasser werden durch Nitrat aus Mist und Gülle verschmutzt. Der Anbau gentechnisch veränderter Futtermittelpflanzen führt zudem zu einem hohen Einsatz von Agrarchemikalien. „Die Folgeschäden der skrupellosen Billigfleischproduktion müssen wir alle tragen – auch Verbraucher, die McDonald’s meiden“, sagt Ralf Comes.

Greenpeace fordert von McDonald‘s, den Einsatz von Gentechnik in der Produktion von Fleisch, Eiern und Milch aufzugeben. Das Unternehmen muss artgerechte Tierhaltung und sinkenden Einsatz von Antibiotika in die Unternehmensleitlinie aufnehmen.

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 28. März 2015 um 16:57 Uhr
 
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Mit Musik für die Energiewende
Die Atom- und Kohlelobby behindert den Ausbau von Solar- und Windenergie
Musik
© Fuchs/Greenpeace
Brennelement
© Fuchs/Greenpeace

München, 21.03.2015

Greenpeace München demonstriert am Richard-Strauß-Brunnen in der Münchner Fußgängerzone für eine moderne Energiepolitik, die die Lebensgrundlagen der menschlichen Gesellschaft achtet und schützt.

Wenn der politische Wille vorhanden wäre, könnten die letzten Atomkraftwerke in Deutschland bereits stillgelegt sein. Ein blinkendes Modell eines Kernstoff-Brennelements symbolisiert die Gefahr, die von einer ungelösten Endlagerung des hochradioaktivem Atommülls ausgeht.

Mit dem Modell eines Windrads erinnern wir daran, dass in Bayern die Weiterentwicklung der erfolgreichen Windenergie durch die neue Abstandsregelung der bayerischen Regierung gestoppt wurde. Leider hat auch die Bundesregierung durch das Erneuerbare Energien Gesetz vom 1.8.14 der bisher erfolgreichen Energiewende im Stromsektor den Schwung genommen.

Mit einem Messgerät zeigen wir, dass moderne LED-Lampen nur einen Bruchteil des Stromverbrauchs herkömmlicher Lampen benötigen. Das ist nur ein Beispiel für die vielen technischen Möglichkeiten einer zukunftsfähigen Energieversorgung.

Wir fordern alls Bürger auf, sich für die Energewende einzusetzen!

Schluss mit dem Diktat der Atom- und Kohlelobby!

Wechseln Sie auf Ökostrom!

Überzeugen Sie Ihre zuständigen Politiker!

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 22. Mai 2015 um 16:56 Uhr
 
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Stop TTIP und Save the Arctic
Greenpeace München startet mit Unterschriftensammlung ins Neue Jahr

TTIP

München, 3.1.2015

Greenpeace München sammelt auf dem Max-Joseph-Platz Unterschriften gegen TTIP und für ein Schutzgebiet "Hohe Arktis".

EU-weit haben seit dem Start der selbstorganisierten Bürgerinitiative - sEBI - gegen TTIP und CETA bereits 1.241.000 Personen unterschrieben. Greenpeace unterstützt die sEBI.

Auf der folgenden Seite können Sie sich online beteiligen: www.ttip-unfairhandelbar.de

 

Die Einrichtung eines Schutzgebiets "Hohe Arktis" unterstützen weltweit bereits 6.656.000 Menschen. Im vergangenen Jahr wurden 5 Mio. Unterschriften an den Generalsekretäer der UN, Ban Ki Moon, übergeben.

Mehr zum Thema und die Möglichkeit sich zu beteiligen finden Sie unter www.savethearctic.org

Foto: Fuchs/ Greenpeace München

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. Januar 2015 um 12:14 Uhr
 
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Das erste Plenum 2015 findet wegen des Feiertags erst am 13.1. - also am 2. Dienstag im Monat statt!

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 04. Januar 2015 um 12:15 Uhr
 
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Klarheit bei Keks & Co.
Palmöl in Alltagsprodukten

Palmöl

München, 13.12.2014

Greenpeace München informiert vor dem PEP in Neuperlach über die Verwendung von Palmöl in Alltagsprodukten.

Seit dem 13.12. muss gemäß einer EU-Richtlinie zur besseren Lebensmittelkennzeichnung auf der Liste der Inhaltsstoffe aufgeführt werden, ob Palmöl enthalten ist. Die bisher oft übliche Bezeichnung "Pflanzenfett" oder "pflanzliches Fett" ist nicht mehr ausreichend.

Konventionelles Palmöl stammt oft aus Raubbau in Indonesien bzw. verdrängt dort die letzten Regenwälder. Das Ersetzen von Palmöl durch andere Pflanzenöle ist jedoch keine Lösung, da der Anbau anderer Ölpflanzen mit noch größerem Flächenverbrauch verbunden ist. Greenpeace empfiehlt deshalb die Verwendung von Bio-Produkten und fordert ein Ende der Beimischung von Pflanzenölen in Kraftstoffen (Bio-Diesel-Anteil).

Mehr zum Thema erfahren Sie unter www.greenpeace.de/themen/waelder/klarheit-bei-keks-co

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 15. Dezember 2014 um 21:15 Uhr
 
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Gekaufte Wahrheit
Filmvorführung im Lokal Cantina in der Pasinger Fabrik

Gekaufte Wahrheit

Mo, 24.11.2014

Greenpeace München zeigte den Film "Gekaufte Wahrheit - Gentechnik im Magnetfeld des Geldes" von Bertram Verhaag.

Anschließend diskutierten Dr. Martha Mertens (Sprecherin des AK Gentechnik beim BUND), Karl Bär (Umweltinstitut) und der Autor und Regisseur des Films Bertram Verhaag unter der Moderation von Jana Lanka von Greenpeace München mit den Zuschauern über das Thema Grüne Gentechnik und die Abhängigkeit der Wissenschaftler von Konzernen und Politik.

Für industriekritische Wissenschaftler ist es oft sehr schwierig ihre Studien zu finanzieren. In vielen Fällen (von denen einige im Film geschildert werden) werden sie zudem durch die Einflussnahme der Konzerne in ihrer Arbeit behindert und regelrecht mundtot gemacht.

Mehr Informationen zum Film finden Sie unter www.gekauftewahrheit.de.

Jana Lanka von Greenpeace München wies im Zusammenhang mit dem Film auf die aktuellen Kampagnen von Greenpeace zum Thema Gentechnik hin. So will Mc Donalds Deutschland zukünftig nach 13 Jahren Verzicht wieder Gen-Futter in der Hühnerfleischproduktion zulassen.

Zur zugehörigen Protestaktion kommen Sie hier.

Foto: Klein/ Greenpeace

 

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 01. Dezember 2014 um 20:10 Uhr
 

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