Krümmel/Brunnsbüttel, 24.04.2010 — Fast 150.000 Menschen haben am Samstag an der Anti-Atom-Demo teilgenommen. 120.000 bildeten eine Kette zwischen den beiden norddeutschen AKW Krümmel und Brunsbüttel. Auch in Biblis und Ahaus waren viele tausende Atomkraftgegner unterwegs.
Auch aus München waren Greenpeacer dabei: "Die Teilnahme an der Menschenkette war für uns alle ein wohltuendes Erlebnis. Wir haben gesehen, dass wir mit unserer Meinung nicht allein da stehen und der Protest wieder stärker wird. Im Gespräch mit den anderen Teilnehmern konnten wir Erfahrungen austauschen. Bleibt zu hoffen, dass in Zukunft nicht die Atomparteien gewählt werden, die Profitinteressen einiger Konzerne über die Sicherheit und Gesundheit der breiten Bevölkerung stellen. Außerdem muss der Widerstand an die Konzernzentralen heran getragen werden."
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Hamburg/München, 17.03.2010 - Die Produktion von Schokoriegeln wie Kitkat von Nestlé trägt zur Zerstörung des indonesischen Urwalds bei und vernichtet damit die Lebensgrundlage der vom Aussterben bedrohten Orang-Utans. Das ist das Ergebnis eines heute veröffentlichten Greenpeace-Berichtes. Nestlé-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden heute von 60 Greenpeace-Aktivisten über die Folgen der Palmölproduktion, beispielsweise für Kitkat, informiert. Seit den frühen Morgenstunden verteilen die Aktivisten Flugblätter vor der deutschen Zentrale in Frankfurt/Main sowie vor den Nestlé-Standorten in Hamburg, Berlin, München, Nürnberg, Soest und Singen.
"Jeder Biss in einen Kitkat-Riegel zerstört das Leben der letzten Orang-Utans ein bisschen mehr", sagt Corinna Hölzel, Greenpeace-Waldexpertin, vor Ort in Frankfurt. "Nestlé muss seine Verträge mit Lieferanten kündigen, die den Urwald zerstören."
Der Bericht von Greenpeace zeigt, dass Nestlé Rohstoffe vom indonesischen Hersteller Sinar Mas kauft. Dieser Lieferant verletzt internationale Standards und indonesisches Recht, ist an Landkonflikten beteiligt, rodet wertvolle Regenwälder in Orang-Utan-Gebieten und hat massive Expansionspläne. Auf den gerodeten Urwaldflächen werden Ölpalmplantagen in Monokulturen angelegt.
Weitere Informationen finden Sie bei Greenpeace Deutschland.
Hier können Sie sich an unserer Online-Mitmachaktion beteiligen.
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Am 23. Januar 2010 gestaltete Greenpeace München einen Firmauftakt zum Thema "Leere Meere" in Heimstetten. 13 Jugendlichen (12-14 Jahre alt) wurden zuerst mit einem Beamervortrag ueber die Bedrohung der Meere informiert. Anschliessend sind sie mit Fragebögen auf die Straße, bzw. in mehrere Läden gegangen, um Passanten über ihr Kaufverhalten, ihr Interesse an Fischerei und Meeren zu befragen und haben notiert, welche Produkte sie in den Geschäften gefunden hatten (Fangmethoden, Siegel auf den Packungen usw.)
Aus den Ergebnissen hat jede Gruppe eine Präsentation aufbereitet, die dann in der Kirche ausgestellt wurde, um bei der Firmung auch Gäste und Eltern zu informieren.
Falls Sie selbst möchten, dass Greenpeace bei Ihnen einen Vortrag etc. hält, schauen Sie auf unser Service-Angebot.
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München, 20.02.2010 - Greenpeace-Aktivisten aus München haben heute Gen-Milchprodukte der Hersteller Nestlé und Milupa mit Aufklebern gekennzeichnet. Im Zentrum Münchens beklebten sie in einer Filiale einer Supermarktkette und einer Drogeriemarktkette Babymilchnahrung mit dem Warnhinweis Umweltgefahr - Für dieses Produkt bekommen Milchkühe Gentechnik-Futter
. Außerdem verteilten die Ehrenamtlichen am Marienplatz einen neuen Ratgeber zu Milchprodukten für Kinder. Bundesweit protestierten heute Greenpeace-Aktivisten in 39 deutschen Städten gegen Nestlé und Milupa und forderten sie auf, aus der Gen-Milch-Produktion auszusteigen.
Der Anbau von genmanipulierten Futterpflanzen gefährdet die Artenvielfalt und erhöht den Pestizid-Einsatz in der Landwirtschaft
, sagt Klaus Müller, Sprecher von Greenpeace München. Mit dem Kauf von Gen-Milch unterstützen Verbraucher die Verbreitung der Risiko-Gentechnologie. Gentechnikfreie Milch trägt hingegen dazu bei, Kindern eine intakte Umwelt zu hinterlassen.
Weitere Hintergrundinformationen und Mitmachaktionsmöglichkeiten gibt es bei Greenpeace Deutschland:
- Greenpeace Einkaufsratgeber "Milch für Kinder" für den Genuss ohne Gentechnik
- Online- Mitmach-Aktionen bei www.greenpeace.de/stoppt-gentechnik
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München, 18.02.2010 - Mit einem Infostand ist Greenpeace München dieses Jahr erstmals auf der Freizeitmesse f.re.e, der ehemaligen CBR vertreten. Hier werden die Messebesucher über alle ökologischen Themen informiert. Der Stand mit dem Schwerpunkt auf Meeresthemen informiert über die Piratenfischerei, Überfischung und dem Einfluss des Klimawandels auf das Ökosystem Meer. Besucher unseres Standes können z.B. den Einkaufsratgeber Fisch mitnehmen, oder an einem interessanten Quiz miträtseln. Ausserdem haben wir auf 3 Postern die aktuelle Situation der Meere kurz zusammengefasst.
Auch an dem Podiumsprogramm ist Greenpeace täglich beteiligt und zeigt hier den Kurzfilm "Fisch - vom Meer zum Supermarktregal". Für Fragen stehen Ihnen die Ehrenamtlichen von Greenpace-München gerne zur Verfügung.
Interessierte haben noch bis zum 22. Februar die Möglichkeit uns von 10.00 bis 18.00 Uhr in der Halle B6, Stand Nr. 437 zu besuchen.
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Bürger fordern „Nein“ zum Anbau von Gen-Pflanzen
München, 28.01.2010 - Gegen den Anbau von Gen-Pflanzen in Deutschland wird Greenpeace am Samstag, dem 30. Januar 2010, bundesweit in 45 Städten Unterschriften sammeln und vor Rathäusern auf Bannern präsentieren. Die Greenpeace-Gruppe München wird am Richard-Strauss-Brunnen in der Neuhauser Straße in München ab 11.30 Uhr informieren. Interessierte Bürger können ihre Botschaft auf Protestpostkarten schreiben, die an Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) und den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) adressiert sind.
Weitere Informationen finden Sie in unserer Presseerklärung.
Die bundesweite Mitmachaktion von Greenpeace läuft demnächst auch im
Internet unter www.greenpeace.de/genaktion. Dort sind ab Samstag, 18 Uhr, Bilder der Protestaktivitäten zu sehen.
Über die aktuelle Entwicklung und Mitmachaktionen informiert Greenpeace unter www.greenpeace.de/stoppt-gentechnik.
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Vor zehn Monaten gingen sie noch auf die Straße. Die Milchbauern forderten einen Abnahmpreis von 40 Cent pro Liter Milch. Bauern in Süddeutschland bekommen diesen Preis jetzt gezahlt. Etwa 150 Milchbauern der MVS Milchvermarktungsgesellschaft mbH aus Freising wehren sich damit gegen Dumpingpreise. Auch der Umwelt kommt ihre Milch zugute. Sie trägt das Ohne Gentechnik-Siegel.
Sie heißt Die faire Milch und ist seit heute in den Regalen von Tegut und REWE in Süddeutschland zu finden. Die abnehmende Molkerei garantiert den Milchbauern einen Abnahmepreis von 40 Cent. Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter hat in Zusammenarbeit mit dem MVS ein eigenes Label auf den Weg gebracht. Zu erkennen ist die Milch an der schwarz-rot-goldenen Kuh. Diese war bisher das Symbol des Widerstandes gegen den Preisverfall.
Die Bauern verpflichten sich, auf Gen-Pflanzen im Futter zu verzichten. Den Bauern des MVS ist es ein großes Anliegen, ihre Milch auf traditionelle Weise umweltgerecht und damit gentechnikfrei zu produzieren.
Gerade die ebenfalls in Freising ansässige Molkerei Weihenstephan vom Müller-Konzern fällt im Vergleich massiv ab. Sie wirbt zwar mit einem hohen Qualitätsstandard, das Futter der Milchkühe enthält dennoch Gen-Pflanzen. Weihenstephan und andere Molkereien sollte dem Beispiel der Vorreiter folgen und das Gen-Futter aufgeben
, sagt Klaus Müller, Gentechnik-Experte von Greenpeace München.
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München, 30.12.2009 - Die Greenpeace-Kampaigner Juan Lopez de Uralde aus Spanien, Joris Thijssen aus den Niederlanden, Nora Christensen aus Dänemark und Christian Schmutz aus der Schweiz sind von der dänischen Polizei für drei Wochen in Untersuchungshaft
genommen worden. Sie werden im Vestre-Fängsel-Gefängnis in Kopenhagen festgehalten. Soweit uns bekannt ist, befinden sie sich in Einzelhaft.
Die Inhaftierung ist eine grob unverhältnismäßige Antwort auf einen friedlichen Protest am Donnerstag, den 17. Dezember. Drei der Greenpeace-Aktivisten hielten
auf dem roten Teppich im Foyer des Festsaals ein Banner hoch mit der Aufschrift „Politicians talk, leaders act.“ Dies geschah zum Auftakt des Staatsbanketts von Königin Margarethe II. Wir blicken einer ungewissen Zukunft entgegen, der Klimawandel hat unseren Planeten im Griff. Viele Regierungschefs sind ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden. Im Gegensatz dazu haben die Greenpeace-Aktivisten ihre Verantwortung wahrgenommen. Sie haben ihre Stimme erhoben für all jene, die in Kopenhagen nicht anwesend sein konnten.
Mitglieder der Greenpace-Gruppe München protestieren heute vor dem dänischen Konsulat und fordern die sofortige Freilassung.
Weitere Informationen:
- Informationen auf der Homepage von Greenpeace Deutschland.
- Bitte setzen Sie sich mit uns für unsere inhaftierten Aktivisten ein und fordern Sie den dänischen Botschafter mit der Protestmail auf, die Aktivisten freizulassen.
- Hier finden Sie den Musterbrief an das Konsulat des Königreichs Dänemark.
Aktualisierung
06.01.2010 - Die vier in Kopenhagen inhaftierten Aktivisten sind am Mittwoch abend - nachdem sich
zuletzt auch noch die schweizerische Außenministerin eingeschaltet hatte -
aus der U-Haft entlassen worden.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung an alle, die einen Brief nach Dänemark geschrieben haben und um die Freilassung gebeten haben.
Lesen Sie mehr auf der Homepage von Greenpeace Deutschland hierzu.
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München, 20.12.2009 - Seit mehreren Jahren kontrolliert die Greenpeace-Gruppe München immer wieder Gaststätten in München auf die Einhaltung der Gentechnik-Kennzeichnung und entdeckt regelmäßig viele Gaststätten, die gentechnisch veränderte Speiseöle einsetzen ohne die seit mehr als fünf Jahren gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung in der Speisekarte. Durch seine Schwarze Liste der Gen-Öl-Händler (→ aktuellster Stand) hat Greenpeace erreicht, dass nur noch 4 von insgesamt 18 der von Greenpeace recherchierten Großhändler Gen-Öle in ihrem Sortiment führen. Seit mehreren Jahren macht die Greenpeace-Gruppe München die Arbeit der Lebensmittelüberwachung bei der Kontrolle der Gentechnik-Kennzeichnung in Gaststätten
, sagt Klaus Müller, Gentechnik-Experte der Greenpeace-Gruppe München. Es ist dreist, dass sich das KVR nun auch noch anmaßt, die Auslistungen bei den Großhändlern als eigenen Erfolg zu verbuchen
, so Müller weiter.
Ende Oktober veröffentlichte der Stadtrat der Landhauptstadt München seine Antwort auf den Stadtratsantrag der ÖDP "Keine gentechnisch veränderten Speiseöle in Münchens Gastronomie" vom 30.07.2009, den die ÖDP aufgrund der wenige Tage zuvor von der Greenpeace-Gruppe München veröffentlichten aktualisierten Version der Schwarzen Listen der Gen-Öl-Händlern gestellt hatte. Die Antwort enthält Stellungnahmen des Münchner Kreisverwaltungsreferates (KVR), dem die Münchner Lebensmittelüberwachung untersteht und des Referates für Gesundheit und Umwelt (RGU). Weitere Informationen zu Gen-Ölen in der Gastronomie finden Sie hier.
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München, 05.12.2009 - Auf der IsarMUN (Isar Model United Nations), einer an der Ludwig-Maximilian-Universität München von Studenten organisierten Konferenz, stellt Klaus Müller von der Greenpeace-Gruppe München als Gastredner die Erwartungen und das Konzept von Greenpeace und anderen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) für ein wirksames, rechtsverbindliches Klimaabkommen für die Weltklimakonferenz in Kopenhagen vor. An der IsarMun nehmen mehrere Hundert Stundenten aus alles Welt teil. Unmittelbar vor der Weltklimakonferenz in Kopenhagen handeln die teilnehmenden Studenten in einer Simulation ein Klimaprotokoll für Kopenhagen aus, dessen Ergebnisse Repräsentanten der IsarMUN im Rahmen der am 07.12.2009 beginnenden "tatsächlichen" Weltklimakonferenz in Kopenhagen vorstellen werden.
Eine Zusammenfassung des Konzeptes von Greenpeace und anderen NGOs für ein wirksames, rechtsverbindliches Klimaprotokoll finden Sie bei Greenpeace Deutschland.
Die ausführliche Fassung können Sie sich bei Greenpeace International herunterladen.
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