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Presseerklärung vom 10. Juli 2004

Greenpeace-Protest gegen Gen-Futter bei Müller

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Wir lassen uns von Müller nicht den Mund verbieten

München, 10. 7. 2004 - Nach dem Erlass einer einstweiligen Verfügung gegen Greenpeace durch das Landgericht Köln setzen die Umweltschützer ihren Protest gegen Gen-Futter für die Milchherstellung bei Müller fort. Greenpeace wird die Verbraucher auch weiterhin darüber informieren, dass Gen-Pflanzen im Futtertrog von Müllermilch-Kühen landen. Aktivisten der Greenpeace-Gruppe München protestieren deshalb heute vor einem Tengelmann Supermarkt am Gärtnerplatz in München unter dem Motto "Wir lassen uns von Müller nicht den Mund verbieten". Die Aktivisten haben sich dazu den Mund mit schwarzen Tüchern verbunden, auf denen das Logo des Milchkonzerns prangt. Zum Unternehmen gehört auch die Marke Weihenstephan.

Die große Mehrheit der Verbraucher will keine Gentechnik im Essen. Das gilt auch für den Einsatz von Gen-Futter bei der Herstellung von Milch, Fleisch oder Eiern. Müllermilch sollte sich endlich nach den Wünschen der Verbraucher richten.

"Verbraucher lassen sich nicht für dumm verkaufen. Es besteht kein Zweifel daran, dass Müllermilch-Kühe mit Gen-Pflanzen gefüttert werden. Unstrittig ist auch, dass Gen-Rückstände in den Milchproben eines hessischen Landwirtes gefunden wurden, der massiv Gen-Soja und Gen-Mais verfütterte", sagt Klaus Müller von der Greenpeace-Gruppe München. Ein von Greenpeace am 21.06.2004 veröffentlichter Bericht des Forschungszentrums für Milch und Lebensmittel in Weihenstephan zeigt, dass beim Einsatz von Gen-Futter damit gerechnet werden muss, dass Bestandteile von Gen-Pflanzen auch in der Milch zu finden sind.

"Vertreter der deutschen Milchwirtschaft schaden dem guten Image der Milch, wenn sie Gen-Pflanzen verfüttern lassen und zudem verschweigen, dass Gen-Abschnitte bereits in der Milch gefunden wurden", kritisiert Klaus Müller. "Greenpeace begrüßt, dass Molkereien wie Ehrmann und die Andechser Molkerei Scheitz ihr Milchsortiment ohne genmanipuliertes Tierfutter produzieren wollen und sich damit klar auf die Seite der Verbraucher stellen."

Im letzten Jahr wurden etwa 20 Millionen Tonnen gentechnisch verändertes Soja nach Europa eingeführt, die zu über 80 Prozent in Futtermitteln verwendet wurden. Fleisch, Milch und Eier, die von Tieren stammen, die mit Gen-Soja gefüttert werden, müssen derzeit in der EU nicht deklariert werden. Greenpeace fordert, dass diese Kennzeichnungslücke so rasch wie möglich geschlossen wird. Im Einkaufsführer "Essen ohne Gentechnik" bietet Greenpeace unter www.einkaufsnetz.de einen aktuellen Überblick über Unternehmen an, die Gen-Futter aus ihrer Produktion verbannt haben oder dies anstreben.

Weitere Informationen im Internet:
www.greenpeace. de

Achtung: Hinweise oder Fragen im Raum München (Südbayern) bitte an:
Greenpeace-Gruppe München
Frohschammer Str. 14
80807 München
FON (089) 359-2425 FAX
(089) 359-6622
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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