Bayerische Gastwirte lassen ihre Gäste im Umklaren
Gentechnik-Kennzeichnung in bayerischen Gaststätten wird unzureichend überwacht
Gen-Öle:
Sedina (Verkauft u.a. vom Hamberger Großmarkt, München) Riviera (Eigenmarke von Spina Feinkost, München)

Wolfratshausen/München, 17.11.2006 - Gen-Detektive der Greenpeace Gruppe München haben in den vergangenen Wochen zwanzig Restaurants in Wolfratshausen besucht. Die Gastronomen gestatteten den Umweltschützern einen kritischen Blick in ihre Küchen und Vorratskammern. Bei sechs Restaurants wurden gentechnisch veränderte Soja-Öle für die Zubereitung von Speisen verwendet - häufig von der Marke Sedina. Die vom Gesetzgeber geforderte Kennzeichnungspflicht in den Speisekarten war aber nirgends zu finden. Im Gespräch mit Greenpeace auf diese Kennzeichnungspflicht hingewiesen, zeigten sich die sechs betroffenen Wirte erstaunt, und versprachen auf gentechnikfreie Öle umzusteigen.

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