Wir möchten Sie gerne auf einen Film aufmerksam machen, der ab 6. Mai in rund 20 bundesdeutschen Kinos startet.
José Antonio Quirós
Federicos Kirchen
© W-filmEine Komödie über ein Umweltthema? Dem spanischen Regisseur José Antonio Quirós gelingt es mit „Federicos Kirschen“ ganz spielerisch. Der Film erzählt die Geschichte des umtriebigen Bauern Federico, der in einem kleinen spanischen Dorf in Asturien seit nunmehr 40 Jahren gegen ein übermächtiges, aber marodes Kraftwerk kämpft. Sein Kälbchen, noch wackelig auf den Beinen, nennt er Kyoto – als Zeichen der Hoffnung. Doch wie bei dem berühmten Klimaabkommen, muss auch Federico mit einigen Widersachern rechnen. Denn im Dorf hat die Dreckschleuder auch einige Fürsprecher. Schließlich sind die meisten froh, einen Arbeitsplatz in der Fabrik zu haben, auch wenn das Obst und Gemüse nicht so recht gedeihen mag.
Greenpeace unterstützt den Film, weil er dem unermüdlichen gewaltlosen Widerstand gegen eine Umweltsünde und dem zivilen Ungehorsam ein Denkmal setzt. Auch zeigt der Film, welchen Schaden Kohlekraftwerke nicht nur fürs Klima, sondern auch für die nähere Umwelt bedeuten. In Deutschland gibt es 71 Kohlekraftwerke, die jährlich 345 Millionen Tonnen CO2 ausstoßen. 25 weitere Kraftwerke sind im Bau bzw. in Planung.
Weitere Informationen:
- Offizielle Homepage des Film
- In München ist der Film vom 06.05.2010 - 12.05.2010 im Kino Neues Arena zu sehen.




