
Das 2202m hohe Ammergebirge hat eine herausragende Stellung aus Sicht des Arten – und Biotopschutzes. Ihr vielfältiger Waldbestand und das Vorkommen an überregional bis landesweit bedeutenden Pflanzen – und Tierarten unterstreicht dieses hohe Ansehen. In den Bergwäldern besteht noch die naturnahe Baumartenzusammensetzung aus Fichte, Kiefer, Buche und Tanne. Zudem hat die Verzahnung der Bergwälder mit Schneeheide-Kiefernwäldern, Latschenfeldern und Sotterkaren einen hohen Naturschutzfaktor. Auf den Fels und Schuttfluren befindet sich eine Vielzahl von seltenen Pflanzenarten. Unter den Tierarten gibt es ebenso seltene zu entdecken, wie den Flussuferläufer, Hasel-Birkhuhn, Auerhuhn, Weißrückenspecht und Schneehühner. Deshalb ist es sehr wichtig, dass das Ammergebirge mit ihrer ökologischen Bedeutung für die Zukunft erhalten wird.
Der geplante NLP umfasst ein Gelände von 230km². Christine Kamm von den Grünen sieht außerdem die Einrichtung des Nationalsparkes, als neue wirtschaftliche Strategie. Denn durch die Erwärmung des Klimas wird der Wintersport in der Region stark abnehmen. So wird auch schon dieses Jahr der Saisonstart verschoben, da wenig oder gar kein Schnee gefallen ist.
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