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Gletscherschwund - Trinkwasserschwund

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Weltweiter Gletscherschwund

Nicht nur im Himalaja, in den peruanischen Anden oder in den Alpen: Überall auf der Welt melden Glaziologen den Rückgang des ewigen Eises. Das renommierte Worldwatch Institute prognostiziert, dass bis zum Jahr 2050 die Gletscher weltweit etwa 25 % ihrer derzeitigen Masse verlieren werden.

Überschwemmungen verbunden mit Erdrutschen sind die direkten Folgen. Langfristig droht Wasserknappheit, denn drei Viertel aller Süßwasserreserven sind im Gletschereis gespeichert. Diese riesigen Mengen Schmelzwasser werden den Meeresspiegel massiv ansteigen lassen.

In den letzten 30 Jahren sind auf der Qinghai–Hochebene in Tibet 17 % der Gletscherfläche verschwunden. Die Erderwärmung könnte in der Ursprungsregion des Gelben Flusses (Huang He) in den nächsten Dekaden dazu führen, dass die Hälfte des ihn speisenden Wassers versiegt.

Die Pegelstände der Seen Eling und Zhaling, in denen der Gelbe Fluss entspringt, sind in den letzten 50 Jahren um bis zu vier Meter gesunken – auf ein Rekordtief. Rund 3.000 kleinere Seen trockneten aus, sodass ca. 3.000 Menschen ohne Wasser sind. Auch die Permafrostböden halten der globalen Erwärmung nicht mehr stand. Das Abtauen der Böden hat zur Folge, dass langfristig der Boden austrocknet und die Wüstenbildung voranschreitet. In den letzten 15 Jahren sind 34,4 Prozent der Landfl äche in der Ursprungsregion des Gelben Flusses unbrauchbar geworden.

Hier ein Link zum Gletscherarchiv: www.gletscherarchiv.de





Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 13. Dezember 2011 um 09:25 Uhr