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Presseerklärung vom 25. Juli 2004

Auftaktveranstaltung zur Meereskampagne "Schutzgebiete jetzt" in Erding

"Bootstour Süd"

Start der "Bootstour Süd": die Greenpeace-Gruppe München machte am Sonntag den 25.07.2004 mit dem Slogan "Ferien für die Meere - Schutzgebiete jetzt" mit einem Boot auf dem Kronthaler-Weiher in Erding auf die Situation der Meere aufmerksam. Auch auf dem Sinnflut-Festival hat die Gruppe mit einem Stand über die katastrophale Situation der Meere informiert.

Die Umweltorganisation fordert mindestens 40 Prozent von Nord- und Ostsee als Schutzgebiete auszuweisen. Der Grund: Viele Fischbestände sind stark überfischt und daher akut bedroht. Jahr für Jahr fließen mindestens 30.000 Tonnen Öl aus Schiffen und Bohrinseln in die Nordsee, die Ostsee muss mindestens 15.000 Tonnen Öl verkraften. In den vorgeschlagenen Gebieten müssen künftig alle zerstörerischen Aktivitäten, wie Grundschleppnetzfischerei oder Ölförderung verboten sein.

Deshalb sammelte die Greenpeace-Gruppe München auf dem Sinnflut in Erding Unterschriften für die Einrichtung von Schutzgebiete. Mit einem Rochenkostüm und dem typischen Urlaubszenario von Sommer, Sonne, Strand wurde für "Ferien für die Meere - Schutzgebiete jetzt" geworben. "Nur mit Hilfe von großflächigen Schutzgebieten ist die Arten- und Lebensraumvielfalt in den Meeren noch zu retten" sagt Iris Menn Meeresexpertin bei Greenpeace.

Die Aktion der Greenpeace-Gruppe München ist Teil der aktuellen europaweiten Meereskampagne zum Schutz von Nord- und Ostsee. Greenpeace in Großbritannien, Holland, Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland arbeitet derzeit für unsere Hausmeere. Außerdem ist das Greenpeace-Flaggschiff Esperanza in Nord- und Ostsee unterwegs und dokumentiert den Zustand der deutschen Hausmeere.



Weitere Informationen im Internet:
www.greenpeace. de